Gelsenkirchen war immer die Stadt der Vielen. Wir kennen uns aus, mit gelingender Arbeitsmigration. Seit den Zeiten des Bergbaus, haben Menschen in unserer Stadt Heimat, Lohn und Brot gefunden. Die Situation, vor der wir heute stehen ist jedoch anders. Menschen kommen zu uns, die bereits in ihrer Heimat gesellschaftlich wenig verwurzelt waren und auch keine Berufskenntnisse vorweisen können. Integration wird hier zu einem Kraftakt. Was ich tun werde:

1. Intensivierung und Ausbau der Interventionsteams: Baubehörde, Wohnungsaufsicht, Arbeitsvermittlung, Kommunaler Ordnungsdienst, Polizei, Stromversorger ziehen hier an einem Strang, weben ein engmaschiges Netz und sorgen so dafür, dass Regelverstöße, Vermüllung, Lärmbelästigung, illegaler Nachzug sofort und klar geahndet werden. 

2. Regelvermittelnde Arbeitsplätze im Quartier: Das bedeutet nahe am Wohnort, Verantwortung lernen. Und für die, die integrationswillig sind Vorbildfunktionen übernehmen. Einrichtung von Koordinationsstellen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Die auch als Service für Unternehmer*innen genutzt werden können.

3. Förderung der Quartiersarbeit. Probleme entstehen, wenn Nachbarschaft nicht mehr funktioniert. Deshalb werden wir Vereine, Initiativen und Ideen unterstützen, finanziell und personell, die Integration möglich machen, Zusammenhalt leben und Vermittlung unserer Regeln fördern. 

Wir bleiben eine Stadt der Vielen, auch in Zukunft. Aber wir müssen deutlich offensiver auf unsere Stadt und ihre Bürger*innen aufpassen. Dazu werde ich Land und Bund in die Pflicht nehmen. Wir können nur so Viele aufnehmen, wie unsere Stadtgesellschaft in der Lage ist zu integrieren. Und wir benötigen Geld, damit Integration gelingen kann. Nur so können wir dafür sorgen, dass wir angstfrei und gemeinsam in unserer Stadt leben können. Gehen Sie diesen Weg mit mir? Dann brauche ich am 27.09. Ihre Stimme.

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