SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Karin Welge zeigt sich angesichts des Zeitpunkts der Entscheidung des SPD-Parteivorstands zur Nominierung des Bundesfinanzministers Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten überrascht, ist mit dem Ergebnis jedoch sehr zufrieden.

„Olaf Scholz kommt als ehemaliger Erster Bürgermeister Hamburgs aus der kommunalen Familie und weiß, worauf es vor Ort ankommt“, so Welge, die in der Nominierung von Scholz auch ein klares Zeichen für Kommunen sieht. „Scholz hat sich in den vergangenen Monaten, nicht zuletzt in Fragen eines Schuldenschnitts und der Corona-Hilfen, als echter Kämpfer für starke Kommunen hervorgetan.“
 
Aber auch darüber hinaus schätzt die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin das Agieren des über Parteigrenzen hinweg anerkannten Bundespolitikers. „Olaf Scholz ist verlässlich, verbindlich und in Zeiten der Krise ein ruhiger und unaufgeregter Stabilitätsanker der Bundesregierung“, erklärt Welge und macht zugleich deutlich, dass dies die Eigenschaften sind, die für sie auf allen politischen Ebenen von Relevanz sind. „Mit dem norddeutschen Charme tut man sich im Ruhrgebiet zwar noch etwas schwer, aber das bekommen wir auch noch hin. Im Ruhrgebiet sind wir es schließlich gewohnt täglich mit verschiedensten kulturellen Hintergründen umzugehen“, ergänzt Welge mit einem Augenzwinkern. 

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