Macht echt Spaß.

Das Leben in

Gelsenkirchen.

Macht echt Spaß.
Das Leben in Gelsenkirchen.

Karin Welge echt Welge SPD

Natürlich ist nicht immer alles so einfach…

…aber ganz generell kann ich sagen: Ich hab‘ wirklich eine Menge Freude mit meinem Leben. Und auch schon viel Gutes erfahren. Dazu gehört, ganz klar, mein Beruf. Dass ich hier, in Gelsenkirchen, Stadtgesellschaft mitprägen und verantworten kann, macht mich stolz. Jeden Tag gibt es die kleinen Momente, die mir zeigen, dass ich genau hier, genau zu dieser Zeit, am richtigen Ort bin. In Gelsenkirchen.

Dieses Gefühl, zu Gelsenkirchen zu gehören, hier Zuhause zu sein und sich wohlzufühlen, das gilt auf jeden Fall für mich. Und ich würde mich freuen, wenn wir in Gelsenkirchen gemeinsam an einer guten
Stadtatmosphäre weiter arbeiten würden.

Warum? Oberbürgermeisterin von Gelsenkirchen?

Warum habe ich mich für die Wahl zur Oberbürgermeisterin von Gelsenkirchen aufstellen lassen? Ganz einfach: aus Liebe.

In den vergangenen fast 10 Jahren habe ich diese Stadt nicht nur schätzen, sondern lieben gelernt. Aber was bedeutet es eine Stadt zu lieben?

Es bedeutet nicht über Ecken und Kanten, Macken und Fehler hinwegzusehen, sondern sie wahrzunehmen. Es bedeutet, Potenziale zu erkennen. Und dann die Arbeit aufzunehmen, um alles besser, interessanter und vor allem erfolgreicher zu machen. Und gelegentlich mal großzügig über den einen oder anderen Fehler
hinwegzusehen. Das macht Gelsenkirchen, das macht uns Bürger und Bürgerinnen zu dem was wir sind: Menschen mit Herz und Kopf.

Wir in Gelsenkirchen haben es verdient, nicht nur einen Schritt, sondern ein ganz großes Stück voranzukommen. Eine gute Zukunft zu haben. Mehr und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze in unsere Stadt zu holen. Mit Freude und Spaß durch unsere Straßen zu gehen und immer wieder Neues zu entdecken. Unsere Traditionen zu beleben.

Ich habe in meiner Laufbahn die Erfahrung gemacht, dass es immer besser ist, zu reden, als auszugrenzen. Dass ein Streit hart in der Sache geführt, aber nicht zum persönlichen, verletzenden Kampf werden darf. Unsere Stadt braucht uns alle. Und wir sollten unsere Energie für die Ziele einsetzen, die wir Demokraten, egal welcher Partei, gemeinsam erreichen könnten, wenn wir unsere
Kräfte bündeln. Für Gelsenkirchen.

Als Oberbürgermeisterin von Gelsenkirchen will ich Kontinuität im Guten und neue Wege, da wo wir nachbessern und neu denken müssen. Diesen Weg möchte ich gehen: mit Anstand und Haltung. Mit Fürsorge und Respekt. Mit Erfahrung und Querdenken. Mit Kreativität und Konsequenz. Mit Herz und Kopf. Mit Euch und miteinander. Für Gelsenkirchen.

Karin Welge.

unterschrift karin welge

Menschlich. Beruflich. Politisch. Echt.

Ich bin seit. fast 33 Jahren in Verwaltung und Politik unterwegs.
Darum nehme ich mir heraus zu sagen: So schnell macht mir keiner was vor.

Dieser politische Instinkt, diese Erfahrung, ist wichtig für die Aufgaben, die anstehen, gerade in schnellen, strategischen Prozessen, die kurze und klare Entscheidungen fordern. Aber auch bei langfristigen Verhandlungen und Verfahren, in denen unsere Stadt gut und stark repräsentiert werden muss, zum Beispiel gegenüber Bund und Land.

Genau hinzuhören, zu erkennen was uns, was Gelsenkirchen, nutzt oder schadet, das lernt man in 33 Jahren Arbeit für kommunale Ziele.

Frankophil und sprachlich perfekt. Très bon.

Frankophil und sprachlich perfekt. Très bon.

In den 80er Jahren war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Saarbrücken. Mein Thema: Unterschiede der politischen Verhältnisse und Verwaltungen in den EU-Staaten und deren Auswirkungen auf das Leben der Menschen.

1990, kurz vor dem zweiten juristischen Staatsexamen, zog ich mit meinem damaligen Mann nach Bonn. Hier habe ich zwei Jahre im Bundestag das Büro des rechtspolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion geleitet, der auch Vorsitzender der Parlamentarischen Kontrollkommission war.

Starke Familienbande. Die Welge Frauen.

Starke Familienbande. Die Welge Frauen.

Parallel dazu war ich Lehrbeauftrage für Verwaltungsrecht an der heutigen Hochschule für Polizei und Verwaltung. Dorthin wechselte 1992 hauptberuflich und unterrichtete bis 1997 in allen öffentlich-rechtlichen Fächern, wie Finanzwesen, Umweltrecht, Polizei- und Ordnungsrecht. Das war auch gut für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, meine ältere Tochter wurde 1990 geboren. Junge Mitarbeiter der Kommunen, des Landes und der Polizei auf ein erfolgreiches und kreatives Handeln in der Verwaltung vorzubereiten, war eine spannende Aufgabe, ebenso, wie der Lehrauftrag Wirtschaftsrecht an der allgemeinen Fachhochschule für die Produktionstechniker.

Theorie ist schön und auch wichtig, weil sie hilft, Sachverhalte besser zu durchdringen. Gelingende Stadtpolitik erfolgt aber immer nur vor Ort. Direkt und im Zusammenspiel mit Politikerinnen und Politiker, Bürgerinnen und Bürger, mit der Verwaltung. Dieses Miteinander macht Kommunalpolitik für mich so spannend.

Deswegen bin ich 1998, ein Jahr nach der Geburt meiner jüngeren Tochter, nach Xanten an den Niederrhein gewechselt und war dort, 13 Jahre lang, „Erste Beigeordnete“. Immer einstimmig gewählt. Auch unter absoluter CDU-Mehrheit. Von allen politischen Parteien fachlich und persönlich anerkannt. Schon damals war es mir wichtig, parteiübergreifend und gemeinsam an guten Lösungen zu arbeiten.

Finanzen, Bildung, Kultur, Jugend, Sport und Liegenschaften fielen in meinen Aufgabenbereich – ein umfangreiches Portfolio.

Als Vorstandsvorsitzende der Sozialstiftung in Xanten waren meine Themen: Generationengerechtigkeit in der Berufswelt, Jugend, Kultur und Armutsprävention. Eine alte Schreinerei wurde ein Jugendzentrum mit dem Schwerpunkt Musik, das heute als Skaterzentrum immer noch gute Freizeitarbeit leistet. Ein weiterer meiner Schwerpunkte war die Begabtenförderung für Kinder aus allen Schichten. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit allen Schulen umgesetzt.

Blau und Weiß. Seit immer.

Blau und Weiß. Seit immer.

Und ich habe den Eigenbetrieb Sondervermögen der Stadt Xanten zur Erschließung von Bau- und Gewerbeflächen geleitet, der für die Reinvestition der generierten Gelder, z.B. in Straßenbau, zuständig war.

2011 kam ich nach Gelsenkirchen. Zuerst als Sozialdezernentin. Dann als Kämmerin und schließlich, bis heute, als Stadtdirektorin, verantwortlich für Finanzen, Personal, Organisation, Feuerwehr und den Krisenstab

Unter meiner Regie wurden ressortübergreifende Stabstellen gebildet, die sich um die zentrale Steuerung des Umgangs mit Zuwanderungsgeschehen kümmerten. In Zusammenarbeit mit vielen Akteuren aus Politik, Sozialpartnerschaften und Bürgern wurde 2012 der Gelsenkirchener Appel ins Leben gerufen. Von diesem sogenannten Sozialen Arbeitsmarkt profitieren heute weit mehr als 1000 Menschen.

In den letzten Jahren habe ich Gelsenkirchen ruhig durch die Fahrwasser zweier Krisen geleitet: die Flüchtlingskrise und Corona. Ich bin glücklich darüber, dass wir beide Herausforderungen erfolgreich bewältigen konnten.

Darüber hinaus ist es uns, mit großer Kraftanstrengung, gelungen, als Stärkungspaktkommune nach mehr als 30 Jahren den städtischen Haushalt auszugleichen. Damit hatte ernsthaft keiner gerechnet, als wir 2012 dem Stärkungspakt beigetreten sind, den die damalige Landesregierung geschaffen hat, um strukturschwachen Kommunen auf die Beine zu helfen.

Politik auf allen staatlichen Ebenen ist mir also vertraut. Ich bin seit vielen Jahren gut vernetzt und in zahlreichen überregionalen Gremien tätig. Ich bin aktiv im Bündnis „Für die Würde unserer Städte“, das sich für eine bessere Finanzausstattung unserer Städte einsetzt, sowie im Finanzausschuss des Deutschen Städtetags und im Personal- und Organisationsausschuss des Städtetags NRW. Gelsenkirchen ist durch mich gut vertreten und hat eine starke Stimme in Düsseldorf und Berlin.

Das alles hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin.
Und alles das bringe ich mit. Als Oberbürgermeisterin für Gelsenkirchen.

Gerne noch mal alle Infos in Kürze.